GESCHICHTE

Die Geschichte unserer Sozialstation begann mit ihrer Gründung am 27.11.1977.

Schon immer wurden Kranke gepflegt und Hilfsbedürftige versorgt. Ordensschwestern und Diakonissen waren hier in den Dörfern und Gemeinden tätig, getrennt nach Konfessionen und unterstützt von örtlichen Krankenpflegevereinen - einige davon haben bereits ihr 100-jähriges Bestehen feiern können.

Zweckmäßig war es nun, diese Aktivitäten in Sozialstationen konfessionsübergreifend zu bündeln und so die Versorgung der Bevölkerung weiter zu verbessern. 1970 wurde daher für in Rheinland-Pfalz ein Altenpflegeplan erstellt, in dem von den Sozialstationen gefordert wurde, "dem Wunsch älterer Menschen nach einem möglichst unabhängigen Leben in der eigenen Wohnung zu verwirklichen" - der Staat erkannte hier seine Aufgabe.

Das System der Sozialstationen hatte aus einem naheliegenden Grund Erfolg: Die Interessen des Einzelnen, möglichst lange selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben zu können, waren gleichgerichtet mit den Interessen des Staates, die Hilfebedürftigen lieber kostengünstig ambulant versorgen zu lassen, als sie für teures Geld in Altenheimen unterzubringen.

Dieses System hat sich in der Vergangenheit gut bewährt und sollte deshalb zum Wohl der älteren Mitbürger erhalten bleiben.